Schützengesellschaft Börnste e. V.  1751

Museum

Die Protokollbücher / Buch 1

 

1936
Seite 37

 

Zur Zeit ist leider kein Bericht verfügbar.

Auf Seite 37 des ersten Protokollbuchs der Schützengesellschaft Börnste steht geschrieben:

"Bei Übernahme des Protokollbuches im Jahre 1950 fand man leider als letztgeschriebenes Protokoll das vom Jahre 1935 vor... "

Sollte es noch Zeitzeugen geben oder falls jemand aus Erzählungen etwas berichten kann: Bitte meldet Euch. 

 

Eine Niederschrift aus den Jahren von 1936 – 1949

Bei Übernahme des Protokollbuches im Jahre 1950 fand man leider als letztgeschriebenes Protokoll, das vom Jahre 1935 vor. Von der Zwischenzeit 1936 bis 1949 soll wenigstens das Allerwichtigste niedergeschrieben werden. Die Königswürde erhielten in dem Jahre 1936 Herr Alois Friepörtner, welcher sich seine Ehefrau Emilie zur Königin erkor. Herr Theodor Höynk und Fräulein Maria Jeling hatten im Jahre 1937 die Ehre. Herr Josef Geilmann und Fräulein Anna Potthoff im Jahre 1938 und 1939 waren es Viktor Hörsting und Auguste Geilmann als letztes Königspaar vor dem zweiten Weltkrieg. Das Schützenfest fand jeweils auf den Höfen des genannten Schützenkönigs statt. In den Kriegs- und Nachkriegsjahren ruhte jegliche Tätigkeit des Vereins. Wie man nach dem Kriege gegen ein Schützen- und Kriegerfest von Seiten der Alliierten war, ist zu ersehen, dass sogar nach Kriegsende die Kriegerdenkmäler abgerissen werden sollten, vielweniger eine Kriegerehrung stattfinden durfte. Zur Zeit der Währungsreform am 20. Juni 1948 verfügte der Verein über ein Guthaben von 218,65 RM, dessen Summe gänzlich, laut Anordnung der Alliierten Militärregierung an die Reichsbankstelle in Münster überwiesen werden musste.

Man wurde sich aber bald klar, man müsse die alte Tradition beibehalten und feierte am 5. und  6. September 1948 auf dem Hofe Rath (Waldfrieden) ein Sommerfest. Erfreulicherweise hatte durch dieses Fest unsere leer gewordene Kasse erneut einen kleinen Gewinn von 151,50 DM. Ein Schützenfest wurde dann im folgenden Jahr erstmalig wieder veranstaltet. Noch ging nicht alles in alter Bahn. Somit wurde das Fest nicht auf dem Hofe Hörsting gefeiert sondern bei Rath. Seine Majestät der König Viktor Hörsting verlor im Kriege ein Bein, außerdem verstarb ihm seine Frau Gemahlin, seine Königin. An dessen Stelle trat dann als Königin seine zweite Frau Gemahlin. Auch in diesem Jahre war eine Kriegerehrung nicht statthaft.

 

 

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