Schützengesellschaft Börnste e. V.  1751

Auswärtskönige

                     

Auswärtskönige

2008

Josef Weiling in Rödder

Josef Weiling

geboren und tief verwurzelt in Börnste bevorzugte er nach einer langen Zeit des Überlegens eine Regentschaft in Rödder. Ross und Kutsche konnten wir Börnster nicht bieten. Aber Danke Josef, gern haben wir mit Deiner Königin Christa Isfort und Dir im schönen Rödder gefeiert.

 

Bericht der Dülmener Zeitung vom .....

Josef Weilings beherzter Schuss

Neuer Regent wurde von den Schützen in Rödder gebührend gefeiert

Von Björn König

Dülmen. Es war ein regelrechtes Gedrängel vor dem Schießstand. Vor allem die Jungschützen waren am Sonntagnachmittag beim Vogelschießen in Rödder ganz vorne mit dabei. Später überwog Neugier statt Mut, selbst an die Flinte zu gehen.

Als gegen 17 Uhr nur noch einige Reste des Holzvogels auf der Stange waren, schien die anfängliche Euphorie unter den Schützenbrüdern zu verfliegen. Nicht so bei Josef Weiling.

Mit festem Willen griff er zur Flinte und beförderte das hölzerne Federvieh um genau 17.10 Uhr mit dem 92. Schuss unter großem Jubel aller Vereinsgäste von der Stange.

Nach der Proklamation stieg die Stimmung dann noch einmal auf den Höhepunkt, als sich der neue Regent mit seiner Königin Christa Isfort und dem Thron beim Festball feiern ließ.

„Jetzt oder nie", waren die Gedanken von Josef Weiling, gestand er am Abend ein. Doch der Eindruck über die gewonnene Regentschaft fiel dann doch anders aus: „Ich hatte mir die Königskette schwerer vorgestellt."

v. l. n. r. : Dorothea und Herbert König (Mundschenkpaar), Marita Weiling und Heinrich Isfort (Ehrenpaar), Christa Isfort und Josef  Weiling (Königspaar), Doris und Bernd Isfort (Ehrenpaar)

Heinrich Isfort zog am Abend ebenfalls eine erste Bilanz über das gelungene Schützenfest. Bereits am Samstag hatten sich die Vereinsmitglieder zur Messe unter Leitung von Pfarrer Peter Nienhaus in St. Michael Rödder versammelt, bevor am Abend noch einmal der amtierende Thron um das Königspaar Anton Reher und Antonia Rölfer im Mittelpunkt stand: „Die Jungschützen haben sie auf der Theke gefeiert, bis sie eine Runde ausgegeben haben", erinnert sich der Vereinsvorsitzende mit Freude an die große Party vom Vorabend.

Am Sonntag folgte nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal und dem anschließenden Marsch zum Festplatz auch gleich das Vogelschießen, welches ebenfalls von Pfarrer Peter Nienhaus mit dem ersten Schuss eröffnet wurde.

Nachdem der neue Vogelkönig gekürt wurde, folgte das erste Sternschießen der Jungschützen. Hier war Frederik Kellerhaus besonders erfolgreich. Er sicherte sich beim Wettkampf unter den Jungschützen die meisten Sterne.

Dass das Los ausgerechnet auf Kellerhaus fiel, war auch für Vorstandsmitglied Paul Holtrup eine bemerkenswerte Überraschung. „Wir haben ihn erst heute Mittag um 13.30 Uhr neu in den Verein aufgenommen."

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